Dein Telefon bleibt, wie es ist.
Keine neue Anlage, kein Techniker, keine neue Nummer auf deiner Visitenkarte. Du richtest eine Rufumleitung ein und legst fest, wann Anruf Guru übernimmt. Diese Seite zeigt jeden Schritt danach.
Wie der Anruf bei Anruf Guru landet
Du bekommst bei der Einrichtung deine Anruf-Guru-Nummer. Die Ortsvorwahl richtet sich nach deiner Wohn- oder Geschäftsadresse, aussuchen musst du nichts. Auf diese Nummer leitest du dein Telefon um. Die Umleitung stellst du selbst ein, per Code direkt am Gerät. Es ist dieselbe Funktion, mit der du schon heute auf deine Mailbox umleitest.
Deine bisherige Nummer bleibt deine Nummer. Kunden wählen weiter, was auf dem Auto und im Branchenbuch steht. Sie merken nur, dass jemand rangeht.
Beim Einrichten entscheidest du eine Sache, und die bestimmt den ganzen Rest:
| Umleitung | Was dein Anrufer merkt | Wofür das taugt |
|---|---|---|
| Nach kurzem Klingeln | Dein Telefon klingelt zuerst ein paar Sekunden. Bist du dran, ist der Fall erledigt. | Wenn du oft selbst abnimmst und nur die verpassten Anrufe auffangen willst. |
| Sofort | Dein Telefon klingelt gar nicht. Anruf Guru nimmt jeden Anruf an. | Wenn du auf der Baustelle, im Termin oder im Feierabend bist. |
Du kannst die Einstellung jederzeit ändern und die Umleitung mit einem zweiten Code wieder abschalten. Welcher Code bei welchem Anbieter gilt, steht in der Anleitung zur Rufumleitung.
Was dein Anrufer hört
Er hört deine Ansage, mit dem Namen deines Betriebs. Dann einen Piep. Dann spricht er auf, wie auf jeden anderen Anrufbeantworter. Das war der ganze Anruf.
Es gibt kein Gespräch. Anruf Guru stellt keine Fragen, hakt nicht nach und gibt keine Auskunft. Wer eine Antwort erwartet, bekommt sie nicht von der Ansage, sondern von dir, nachdem du gelesen hast, worum es geht.
Das klingt nach weniger, als andere versprechen. Dafür sagt niemand deinen Kunden einen Preis zu, den du nicht halten kannst, und niemand erfindet eine Auskunft über deinen Betrieb. Was gesagt wird, sagst du.
Was mit der Nachricht passiert
Jetzt kommt der Teil, den eine Mailbox nicht hat. Die Nachricht wird ausgewertet und einsortiert. Je nachdem, was drinsteht, geht sie einen von vier Wegen.
- Sie wird ein Ticket. Im Dashboard steht in Stichworten, wer angerufen hat, worum es geht und wie eilig es ist. Dazu Rufnummer, Zeitpunkt und der Wortlaut als Text.
- Sie wird ein Termin. Nennt der Anrufer Tag und Uhrzeit, steht der Termin im Google Kalender. Nennt er nur eines von beidem, bleibt es beim Ticket. Warum das so ist, steht im nächsten Abschnitt.
- Sie kommt per SMS. Was eilt, wartet nicht auf deinen nächsten Blick ins Dashboard. Herr Schneider meldet am Samstagabend einen Wasserschaden, und du erfährst es am Samstagabend.
- Sie landet in der Spam-Gruppe. Der Stromtarif-Anbieter steht nicht zwischen deinen echten Nachrichten. Weg ist er trotzdem nicht: Du siehst ihn, wenn du nachsehen willst.
Wann ein Termin wirklich gebucht wird
Hier entstehen die meisten Missverständnisse, deshalb im Klartext: Anruf Guru trägt einen Termin nur ein, wenn der Anrufer Tag und Uhrzeit sagt. Beides. Fehlt eines, wird nichts gebucht.
Wird gebucht
„Guten Tag, Berger hier. Ich hätte gern einen Termin am Freitag um 10 Uhr.“
Tag und Uhrzeit stehen in der Nachricht. Der Termin steht am Freitag um 10 Uhr in deinem Google Kalender, mit dem Namen aus dem Anruf.
Wird nicht gebucht
„Hoffmann hier. Melden Sie sich mal wegen eines Termins nächste Woche.“
Ein Tag wäre da, eine Uhrzeit nicht. Statt zu raten, legt Anruf Guru ein Ticket an: Herr Hoffmann, Terminwunsch, nächste Woche. Du rufst zurück und machst den Termin in einer halben Minute aus.
Das ist Absicht, kein fehlendes Feature. Ein falsch geratener Termin kostet dich mehr Zeit als ein Rückruf. Und der Kunde steht sonst am falschen Tag vor der Tür.
Beispiele, keine echten Anrufe.
Was du im Dashboard siehst
Das Dashboard ist deine Anrufliste zum Lesen. Jede Nachricht liegt dort als Eintrag: Rufnummer, Zeitpunkt, Stichworte, der Wortlaut als Text und, falls einer entstanden ist, der gebuchte Termin.
Dort stellst du auch ein, was Anruf Guru deinen Anrufern sagt: Die Ansage individualisierst du im Dashboard, so oft du willst. Ändert sich deine Ansage, hört der nächste Anrufer die neue.
Was du nicht findest, ist ein Abspielknopf. Eine Tonaufnahme wird nicht gespeichert, nur der Text. Das ist der Preis dafür, dass die Stimme deiner Anrufer nirgends liegen bleibt. Was sonst noch anders ist als bei einer Mailbox, steht auf der Seite zum Anrufbeantworter.
Die Einrichtung dauert 5 Minuten
- Registrieren und über Stripe bezahlen.
- Anruf-Guru-Nummer mit der Ortsvorwahl deiner Adresse erhalten.
- Ansage individualisieren.
- Am Telefon die Umleitung per Code einrichten und festlegen, wann übernommen wird.
Kein Termin mit einem Berater, kein Techniker im Haus, keine Einrichtungsgebühr. Die ersten 7 Tage sind kostenlos, danach läuft der Vertrag monatlich. Was die Tarife kosten, steht auf der Preisseite.
Und damit es kein Missverständnis gibt: Die 5 Minuten sind die Einrichtung. Dein Anrufer wartet keine 5 Minuten, sondern ein paar Sekunden. Oder gar nicht.
Was Anruf Guru nicht kann
Damit du es vorher weißt und nicht hinterher:
- Kein Gespräch. In den Tarifen Basic und Business Starter nimmt Anruf Guru auf und wertet aus. Er telefoniert nicht mit deinen Kunden.
- Keine Rückfragen. Was der Anrufer nicht von selbst sagt, steht nirgends. Nuschelt jemand seine Nummer, fragt niemand nach.
- Kein Nachhören. Es gibt das Transkript und die Stichworte, keine Tonspur.
- Kein Weiterverbinden. Anruf Guru ist ein Anrufbeantworter, keine Telefonzentrale.
Für Anrufe, bei denen wirklich gesprochen werden muss, ist der Tarif Realtime gedacht. Er ist angekündigt und noch nicht buchbar; Preis und Starttermin stehen nicht fest, deshalb steht hier keine Zahl und kein Datum.